Aktuelles


Kick Off "Drehbuch-Café"

Liebe Kreative,

Jeder von uns, sei es als Autor_in, als Filmemacher_in oder  Germanistikstudent_in hat doch den berühmten Zettelkasten irgendwo in einer Ecke stehen, voll mit angefangenen Texten, Gedichten oder sogar Drehbüchern, vielleicht nur skizzenhaft, vielleicht schon fast fertig. Oder nicht?

Diese Werke wollen einen Leser, eine Leserin, wollen kommentiert, diskutiert werden. Sollen vielleicht sogar verfilmt werden. Texte, welcher Art auch immer werden erst lebendig, wenn sie eine Leserschaft haben und sie wachsen daran.

Was wir tun wollen:

Neben der Drehbuchwerkstatt, die unter der Leitung von Christian Ewald regelmäßig im Wintersemester an der Uni Göttingen sattfindet, wollen wir (Stephanie Fischer und Adrian Götz) ab jetzt jeden zweiten Samstag des Monats um 16:00 Uhr das Drehbuch-Café veranstalten.

 

Der Name ist Programm:

 

  • Ganz in der Tradition des "Salons" wollen wir über unsere Texte sprechen. Sie vorstellen, Fragen diskutieren, sie zerreißen und in den Himmel loben oder vielleicht den letzten Anstoß zu einer Veröffentlichung/Verfilmung  geben.

 

  • Die Wissenschaft spielt dabei erst einmal keine Rolle. Wir wollen frei von der Leber weg sprechen. Was nicht bedeutet, dass das FilmnetzWerk immer mit Kontakten, professionellem Rat und einer potentiellen Filmcrew im Hintergrund bereitsteht.

 

  • Wir wollen dass Ihr das Café mitgestaltet. Es soll nach den Wünschen der Gruppe organisiert werden. Auf jeden Fall gibt es Kaffee und Kuchen. die Theke kann dann ab 18:00 Uhr, sollten wir sie zur Inspiration brauchen, geöffnet werden.

 

Wir laden euch deshalb ganz herzlich zur Kick-Off Veranstaltung des Drehbuch-Cafés ein, die vor allem dazu da sein soll, unser Programm und den weiteren Verlauf des "Cafés" mit euch zusammen zu gestalten. Lust? Na, dann bis zum 24. September, 16:00 Uhr im Schillereck.


Weiterbildung im Mai und Juni 2015

          "Abenteuer Film"            

          Vom Zuschauer zum Macher

Das Göttinger FilmnetzWerk in Kooperation mit dem Kreismedienzentrum Göttingen vermitteln in 3 Wochenendworkshops die Basics, um in Zukunft eigene spannende Kurzfilmproduktionen zu realisieren.

Erfahrene Medienprofis helfen dabei, aus Ideen ein gutes Drehbuch zu entwickeln, mit der Videokamera einen spannenden Film zu erzählen und abschließend am Schnittplatz einen Kurzfilm zu produzieren. Dieses Workshopangebot richte sich an Mitarbeiter/innen von Institutionen, die im Bildungs-, Erziehungsbereich tätig sind.

  • 1. Block am 8. und 9. Mai 2015  Ideenfindung, Drehbuch und Planung/ Leitung Christian Ewald

  • 2. Block am 5. und 6. Juni 2015 Kamera, Licht und Produktion / Leitung Bastian Brunke

  • 3. Block am 26. und 27. Juni 2015 Schnitt und Postproduktion / Leitung Stephanie Fischer

  • Am Sonntag, den 19. Juli 2015 ab 11:00 Uhr findet eine abschließende Präsentation der produzierten Kurzfilme im Programmkino Lumière im Rahmen einer Matinee statt. Eintritt frei.

Ziel der Workshops ist, Teilnehmerinnen und Teilnehmer anzuregen, an den Wettbewerben der Regionalen Filmklappen im Einzugsbereich des Landschaftsverbands Südniedersachsen mit Kindern und Jugendlichen teilzunehmen. Informationen zur 9. Göttinger Filmklappe unter

www.kreismedienzentrum-goettingen.de

Das Anmeldeformular zu den Workshops und alle weiteren Informationen finden Sie hier:

           (bitte anklicken)
    

Diese Weiterbildung wird unterstützt vom


Göttinger Kurzfilmfestival - MACH MAL HALBLANG

Seit dem 15. April ist es offiziell! Ende September werden zum ersten Mal die "Göttinger Golden Shorts" verliehen. Das gesamte Wochenende vom 26. bis 28. September steht im Zeichen von MACH MAL HALBLANG, dem ersten Göttinger Kurzfilmfestival. Einreichen kann jeder, der einen deutschsprachigen, höchstens 15 Minuten langen Kurzfilm in der Schublade liegen hat, der nicht älter als 2 Jahre ist. Oder ihr schnappt euch ein Team und verfilmt eure Geschichte. Final Call ist der 15. Juli 2014.

Wir freuen uns auf eure Einsendungen. Mehr Informationen findet ihr auf der Hompage vom Festival www.goettinger-kurzfilmfestival.de


Die Doku zu "Bühnenbild meines Lebens" ist fertig!

Das Ergebnis unseres Weiterbildungsprojektes zu "Bühnenbild meines Lebens", ein Workshop von Steffen Mutschler und Christoph Huber, ist fertig. Ihr findet den Film hier: (aufs Bild klicken)


Gö 21.12.2013

Kurzfilmtag "Film to go"

In unserer Galerie findet ihr ein paar Eindrücke vom Kurzfilmtag in Göttingen. Viel Spaß beim Anschauen

 

Gö 11.12.2013

Wir veranstalten am 21.12. 2013 ab 18 Uhr auf dem Marktplatz am Jungen Theater 

eine Kurzfilmveranstaltung unter Titel "Film to go" . Das ganze findet im Rahmen der bundesweiten Aktion Kurzfilmtag statt. Es werden ausgewählte Filme von Preisträgern und Nominierten der DEUTSCHER KURZFILMPREIS KINOTOURNEE gezeigt. Unter anderem:

- Die Prinzessin, der Prinz und der Drache mit den grünen Augen (7 min)
-Heimkommen (23 min)
-The Centrifuge Brain Project (7 min)
-Feiertage (22 min)
-House (4 min)
-Olgastraße 18 (4 min)
-Zu Dir (29 min)
sowie unser in diesem Jahr fertiggestellt Eigenproduktion
"Where to go" um 19 Uhr (35 min)
Es gibt neben den cineastischen Genüssen auch Glühwein und nette Gespräche mit den Vereinsmitgliedern.

Sie sind herzlich eingeladen vorbeizukommen. Wir freuen uns.

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Gö 25.11.2013

Neue Projekte

Dokumentationsprojekt zu "Bühnenbild meines Lebens":

  • Der Bühnenbildner Steffen Mutschler und der Theatermacher Christoph Huber haben an der IGS in Bovenden das Projekt „Bühnenbild meines Lebens“ umgesetzt und wir haben das Ganze, als erstes gemeinsames Projekt filmisch begleitet. Unsere Filmanfänger hatten hier die Möglichkeit nicht nur eine Produktion zu begleiten, sondern erstmals auch Erfahrungen hinter der Kamera zu sammeln.

Projekt zur theaterpädagogischen Arbeit des Jungen Theaters:

  • Außerdem konnten wir das Junge Theater für eine Zusammenarbeit gewinnen. Es sollen insgesamt drei Projekte aus der theaterpädagogischen Arbeit dieser Bühne von Mitgliedern des Vereins begleitet werden. Ziel ist es, kurze filmische Dokumentationen dieser Projekte zu erstellen, die dem Jungen Theater und seinen Kooperationspartnern zu Präsentations-zwecken zur Verfügung gestellt werden. Dreharbeiten und Nachbearbeitung werden von semiprofessionellen Mitgliedern des Vereins unter Anleitung professioneller Mitglieder verwirklicht. Die Göttinger Kulturstiftung fand dieses Projekt so bemerkenswert, dass sie sich finanziell an der Umsetzung beteiligt.  

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Gö. 24.10.2013

Es sind zwei Beiträge auf der Webseite Litlog über unseren Verein erschienen.

Der erste Beitrag ist eine Kritik zu unserem ersten Kurzfilm „Where to go“ und im zweiten führt Andre Groß ein ausführliches Interview mit unserm Vorstand Christian Ewald über unsere Arbeit und unsere zukünftigen Ziele und Projekte.  ______________________________________________________________________

Gö. 21.10.2013

Der Kurzfilm "Where to go" ist zum Film und Medienforum nach Lüneburg eingeladen.

Er wird dort am 14. November 2013 im SCALA Programmkino gezeigt  ______________________________________________________________________

Gö. 25.09.2013

Das Göttinger FilmnetzWerk sucht einen festen Vereinsraum

Kostenlos oder zur günstigen Miete.
Wer etwas weiß, kann sich bitte hier melden:

kontakt@goettinger-filmnetzwerk.de oder unter

0551.50 06 53 59

Dank im Voraus

Der Vorstand  ____________________________________________________________________________

Vorpremiere WHERE TO GO 28.05.2013

Film mit Göttingern in Göttingen

Der neugegründete Verein Filmnetz Göttingen feiert Einstand mit einem Kurzfilm

Göttingen. Der Kurzfilm -"Where to go", der am Sonntag vor rund 130 Zuschauern im Göttinger Lumière vorgestellt wurde, zeichnet die Stadt als einen dynamischen Ort. Und zu den Göttinger Orten gesellen sich auch Göttinger Gesichter. Ehemalige und aktuelle Schauspieler sind an dem Projekt beteiligt, wie Theater und Unternehmen der Stadt. Die drei Geschichten, von denen der Film erzählt, thematisieren das Ankommen und Weggehen.

Am Göttinger Bahnhof hält ein Zug und bringt Hannah (Stefanie D. Kuschill) in die Universitätsstadt. Schon auf dem Bahnhofsvorplatz hat die Altenpflegerin ihre erste kuriose Begegnung. Ein Mann kommt auf sie zu und sagt: "Entschuldigen Sie, dass ich Sie anspreche. Ich habe ein Problem: Ich bin gescheitert." Hannah muss lachen. Gescheitert ist auch die Beziehung, vielleicht sogar das Leben von Jan (gespielt von Jan Reinartz * von der Redaktion geändert). Für die Enge, die ihm den Atem raubt, findet Regisseure Christian Ewald ein starkes Bild: Jan hat einen Hustenanfall, der sich erst löst, als alle Fenster geöffnet werden. Er will weg. Beim Joggen mit seinem Freund gehen sie verschiedenen Fortbewegungmittel durch. Mit dem Schiff nach Afrika vielleicht. Nur Fliegen geht nicht: Flugangst.

Auch die Bewohner des Seniorenheims können nicht so leicht weg. Hannah kümmert sich um sie, was auch bedeutet, ihnen Lügen zu erzählen. Im Park haben die Pfleger ein Bushaltestellenschild neben einer Bank aufgestellt, damit die Alten zumindest das Gefühl haben, den Ort verlassen zu können. Der Bus, der niemals kommt, ist eine Lüge, die die Alten schützt. Jan muss aber nicht geschützt werden. Er steigt auf sein Motorrad und geht.

Die Liebe zum Film beweisen die Mitwirkenden und Vereinsmitglieder durch eine beeindruckenden Detailfülle, die von Jan Vetter an der Kamera eingefangen wurde. Das Drehbuch von einheimischen Autoren beschreibt das Finden von Glück und Unglück. Das Finden eines unterhaltsamen Blickes in die Mitte Göttingens gelingt mit dem Film allemal.

Göttinger Tageblatt vom 30.04.2013